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Wandel auf italienisch - Rückblick auf unsere Veranstaltung in Potsdam

von Alexander Wenzel
Themen Bildung Kultur Soziales
13 Juli 2017

Gestern, den 12. Juli, fand in Potsdam die von unserem Dachverein imWandel e.V. organisierte Film- und Diskussionsveranstaltung ‚Wandel auf italienisch’ statt. Im Thalia Kino in Potsdam-Babelsberg wurden Filme gezeigt und mit internationalen Gästen über die Perspektiven eines gesellschaftlichen Wandels diskutiert.

Dass es in Italien nicht nur Sonne, Strand und gutes Essen, sondern auch Menschen und Organisationen gibt, die einen ökosozialen Wandel der Gesellschaft vorantreiben, stand im Mittelpunkt des gestrigen Abends. Gezeigt wurden im Thalia Kino in Potsdam Videoportraits von AkteurInnen aus der Region Piemonte, die sich für diesen Wandel engagieren.
Die Veranstaltung kam zustande durch eine Kooperation von imWandel e.V., Italia Che Cambia und Inwole e.V. (Projekthaus Potsdam). Gefördert wurde sie vom brandenburgischen Ministerium der Justiz und für Europa und Verbraucherschutz, welches die erstmalige Untertitelung der italienischen Videos ermöglichte.

Italia Che Cambia, gegründet von einem Journalist*Innenkollektiv um Daniel Tarozzi und Luca Asperius, begleitet die Entwicklung hin zu einer solidarischen und ökologischen Gesellschaft schon seit mehreren Jahren in Italien. Mit einer Online-Zeitung und weiteren innovativen Webtools fördert der Verein die Vernetzung der AkteurInnen. Luca Asperius hat mit seinem Umzug nach Berlin und der Vereinsgründung von imWandel dieses Konzept nach Berlin und Brandenburg gebracht. Seit 2016 berichten dort die beiden Regionalportale berlin.imwandel und brandenburg.imwandel über lokale Projekte und Initiativen. „Wir wollen einfach zeigen, was schon da ist, und Menschen sichtbar machen, die sich in innovativen Projekte engagieren, aber selbst oft keine Zeit für Öffentlichkeitsarbeit haben“ erläutert Luca Asperius.

Durch den gestrigen Abend führte die Journalistin und Autorin Kathrin Gerlof. Auch sie betonte die Notwendigkeit eines Wandels vor dem Hintergrund eines Ressourcenverbrauchs in Deutschland, der umgerechnet mehr als zwei Planeten entspricht. Daniel Tarozzi erzählte in seiner Einleitung, dass Italia Che Cambia aus einer mehrmonatigen Tour 2012 mit dem Wohnwagen durch Italien entstand. Um die Projekte, die er auf dieser Reise kennen lernte, einer breiteren Öffentlichkeit näher zu bringen, wurde Italia Che Cambia gegründet. Kurzportraits sechs dieser Projekte aus der Region Piemonte wurden anschließend gezeigt und von Tarozzi begleitend kommentiert. Darunter waren unter anderem Videos zu Themen wie Permakultur, Slow Food und solidarischer Ökonomie. Dass es auch in Brandenburg zahlreiche interessante Projekte gibt, machten die imWandel-Gründer bei ihrer Präsentation von brandenburg.imwandel deutlich. Im Foyer des Thalia Kino konnte sich wer wollte an einer Offline-Karte und Medienstation anschließend noch ein genaueres Bild von den brandenburgischen Projekten machen. Mit zahlreichen neuen Eindrücken zu spannenden Projekten, sowohl in Italien, als auch Brandenburg ging der Abend zu Ende.

Wer die gestrige Veranstaltung verpasst hat, hat diesen Freitag, den 14. Juli, im Kulturbahnhof in Biesenthal noch einmal die Möglichkeit, mehr über den Wandel in Italien und Brandenburg zu erfahren. Der Eintritt ist frei.

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