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Veranstaltung

Projekt futura*ars*vivendi*: Wildstauden - Pflanzenführung und Vortrag

Klimaschutz Kultur Lebensstil Umweltschutz
Jun18

Samstag 18 Juni 2022

von 16:00 bis 18:00

Dorfstr. 13 04936 Kolochau KUNST&ARCHIV
Empfohlen von

Blau sieben

Klaus-Peter Manig, Staudengärtner in Uebigau
„Jenseits von Garten- und Baumarkt: klimangepasste Bepflanzung mit Wildblumen und -stauden"
www.stauden-manig.de/
Ort: ars*insectum – Insektenwiese, Dorfstraße 13, 04936 Kolochau, Eintritt frei

Staudengärtner Klaus-Peter Manig zeigt anschaulich, welche Pflanzen auch großer Trockenheit und sandigem Boden standhalten und wie eine Kombination gepflanzt werden kann, die das ganze Jahr über blüht und somit auch Bienen eine stetige Nahrungsquelle bietet.
Schottergärten werden auch auf dem Land vermehrt angelegt. Standardargument: Der Garten soll pflegeleicht sein. (Warum eigentlich? Gartenarbeit gilt nachweislich als erfüllend und ausgleichend – also gesund).
Doch pflegeleicht und viel schöner, da herrlich abwechslungsreich blühend, sind auch Staudenbeete. Einmal gepflanzt, muss man lediglich im Frühjahr oder Herbst einmal zurückschneiden – dann kommen die Blüten immer wieder.
Auf der 3000 qm großen Brachwiese in Kolochau wurden in vier Staudeninseln heimische Wildstauden gepflanzt, so dass es dort das ganze Jahr über blüht: Von Glockenblume über Storchschnabel bis Aster.
Ziel ist hohe Bio-Diversität zu erreichen und dadurch eine große Artenvielfalt anzusiedeln.
Der Schwerpunkt liegt auf Pflanzen, die
1. In der Region bereits vorkommen
2. Pflanzen, die den zukünftigen Herausforderungen einer zunehmenden Trockenheit gewachsen sein werden
3. Mit dem kargen Boden klar kommen
4. Vielfältig sind, um möglichst vielen unterschiedlichen Insektenarten Nahrung zu bieten.
5. Möglichst lange blühen – von Frühblühern (Krokus, Hyazinthe, Weißdorn, Schlehe) über Sommerblumen (Johanniskraut, Rainfarn, Blutweiderich, Salbei) bis Pflanzen (Astern), die bis in den Oktober hinein blühen.
Somit soll ein Biotop für Insekten, Falter, Schmetterlinge, Bienen entstehen.

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